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Stand: September 2026
B2B-Terminvereinbarung: Termine mit Entscheidern, die Sie vorher prüfen können
Jonas Dippe · Inhaber TerminFabrik
B2B-Terminvereinbarung ist die telefonische Vereinbarung von Gesprächsterminen zwischen Ihrem Vertrieb und Entscheidern bei Unternehmen, die Sie vorher als Zielkunden festgelegt haben. Bei TerminFabrik übernimmt sie der Inhaber selbst: Recherche, Anruf, Prüfung nach vier vereinbarten Kriterien, Übergabe mit Name, Funktion und Uhrzeit in Ihren Kalender. Gemessen wird am Termin, der stattfindet.
Was B2B-Terminvereinbarung ist und was nicht
Der Begriff wird für drei verschiedene Dinge benutzt. Erstens für Werkzeuge, mit denen Kunden selbst einen Termin buchen. Zweitens für Leadgenerierung, also das Sammeln von Kontaktdaten über Formulare, Anzeigen oder Nachrichten. Drittens für das, was diese Seite meint: Jemand ruft in Ihrem Namen bei einem Zielkunden an, spricht mit der Person, die entscheidet, und vereinbart ein Gespräch mit Ihnen.
Der Unterschied zur Leadgenerierung liegt im Ergebnis. Ein Kontakt aus der Leadgenerierung ist eine Adresse mit einem Anzeichen von Interesse. Ein Termin ist ein Gespräch mit Datum, Uhrzeit und einem Gesprächspartner, der weiß, worum es geht. Aus Kontakten muss Ihr Vertrieb noch Termine machen. Aus Terminen macht er Aufträge.
Für welche Angebote es passt und für welche nicht
Telefonische Terminvereinbarung lohnt sich, wenn drei Dinge zusammenkommen: Ihr Angebot richtet sich an Unternehmen, es braucht ein Gespräch, um verstanden zu werden, und ein gewonnener Auftrag trägt die Kosten eines Termins mit Abstand. Typisch sind Software mit Beratungsanteil, IT-Lösungen, Maschinen und Anlagen, Unternehmensberatung und Agenturleistungen.
Nicht passend: Angebote für Privatkunden, Produkte, die sich in einem Satz erklären und im Netz bestellt werden, und Auftragswerte, bei denen sich ein Gespräch mit dem Entscheider nicht rechnet. Ebenfalls nicht passend für alle, die eine Terminmenge zugesagt haben wollen. Eine Zusage über die Menge geben wir nicht, weil sie von Ihrem Angebot, Ihrer Zielgruppe und dem Zeitpunkt abhängt. Was wir im Erstgespräch nennen, ist ein Erfahrungswert.
Wir sagen Nein, bevor Sie zahlen. Das Erstgespräch dauert 15 Minuten, und wenn Kaltakquise nicht zu Ihrem Angebot passt, sagen wir es dort.
Für IT-Dienstleister und Systemhäuser im Detail: Neukundengewinnung für IT-Dienstleister
Vier Kriterien, die vor dem ersten Anruf feststehen
Was als Termin zählt, steht vor dem ersten Anruf in Textform fest und ist Teil der Vereinbarung. Vier Kriterien gelten immer, weil sie sich am Telefon prüfen lassen. Eigene Kriterien kommen dazu, wenn ein Gespräch ohne sie sinnlos wäre, zum Beispiel eine Mindestgröße des Projekts oder eine bestimmte Software im Einsatz. Faustregel: vier Standardkriterien plus höchstens zwei eigene.
| Kriterium | Prüffrage am Telefon | Beleg bei der Übergabe |
|---|---|---|
| Profil | Passt das Unternehmen zu Größe, Region und Ausschlüssen aus dem Zielkundenprofil? | Abgleich mit dem Profil in der Terminübergabe |
| Entscheider | Entscheidet die Person selbst oder hat sie direkten Einfluss auf die Entscheidung? | Rolle und Verantwortung im Kalendereintrag |
| Zusage | Hat die Person dem Gespräch zugesagt und weiß sie, worum es geht? | Zusage und Anlass dokumentiert |
| Kalender | Steht der Termin mit Datum und Uhrzeit fest? | Einladung in Ihrem Kalender, keine Notiz |
Wichtiger als die Definition ist im Alltag die Liste dessen, was nicht zählt:
- Ein Gesprächspartner ohne Entscheidungsbefugnis und ohne direkten Einfluss.
- Ein Kontakt außerhalb des Zielkundenprofils, auch wenn das Gespräch angenehm war.
- Eine Bitte um Unterlagen ohne Termin.
- Ein Termin ohne Datum und Uhrzeit.
- Ein Termin, der nicht stattgefunden hat.
Der fünfte Punkt trennt Anbieter voneinander. Ein Termin, der nicht stattfindet, ist kein Termin. Bedarf und Budget stehen bewusst nicht in der Liste: Beides lässt sich am Telefon behaupten, aber nicht prüfen. Prüfen lässt sich, ob jemand zugesagt hat und warum.
Die Kriterien im Detail, mit Beispielen: Was ist ein qualifizierter Termin?
Wie Sie die Kriterien vor dem ersten Anruf festlegen, mit Vorlage: Terminkriterien festlegen
So läuft eine Kampagne, Schritt für Schritt
Vier Schritte, jeder mit einem Ergebnis, das Sie in der Hand halten.
Erstgespräch
15 Minuten am Telefon. Sie beschreiben Ihr Angebot, Ihre Wunschkunden und woran Gespräche bisher gescheitert sind. Wir sagen, ob Kaltakquise dafür der richtige Kanal ist. Ergebnis: eine Einschätzung, kein Angebot.
Analyse
Wir lesen, was Sie veröffentlicht haben, Ihre Angebote und Ihre Absagen, und schreiben Ihr Angebot in unseren Worten auf. Daraus entstehen das Zielkundenprofil, also wen wir anrufen und wen nicht, und die Liste der Einwände, die am Telefon kommen werden. Ergebnis: Zielkundenprofil und Einwandliste zu Ihrer Freigabe.
Konzept
Sie bekommen die Terminkriterien und den Gesprächsleitfaden in Ihren Worten. Der Leitfaden ist kein Text zum Ablesen, sondern die Reihenfolge der Fragen und die Antworten auf die Einwände aus der Analyse. Beides geht erst raus, wenn Sie es freigegeben haben. Ergebnis: zwei freigegebene Dokumente.
Umsetzung
Ihre Kampagne bekommt feste Telefonzeiten im Wochentakt. Am Telefon sitzt der Inhaber, der Ihr Angebot in der Analyse verstanden hat. Jede Anwahl, jedes Gespräch und jede Absage stehen im Reporting. Jeder Termin geht mit Name, Funktion, Uhrzeit und dem Grund der Zusage in Ihren Kalender. Ergebnis: Termine, die Sie vorher prüfen können.
Was Sie sehen, während wir telefonieren
Sie sehen den Stand der ganzen Kampagne, nicht allein die Termine. Das Reporting zeigt je Anwahl, wen wir erreicht haben, was besprochen wurde und was daraus folgt: Termin, Wiedervorlage oder Absage mit Grund. Das wöchentliche Reporting zeigt Ihnen, was passiert ist und was als Nächstes ansteht.
Ein Kalendereintrag von uns enthält: Unternehmen, Name und Funktion des Gesprächspartners, Datum und Uhrzeit, den Anlass des Gesprächs in einem Satz und die Einwände, die im Telefonat schon kamen. Damit gehen Sie vorbereitet ins Gespräch und erkennen vorher, ob der Termin die Kriterien erfüllt.
Erfüllt ein gelieferter Termin ein Kriterium nicht, zeigen Sie das an. Was die vereinbarten Kriterien nicht erfüllt, zählt nicht.
Callcenter, Leadgen-Agentur, eigene Stelle, TerminFabrik
Vier Wege zu Terminen, die sich in sechs Punkten unterscheiden. Preise stehen hier nicht; sie hängen von Umfang und Angebot ab und gehören ins Erstgespräch.
| Merkmal | Callcenter | Leadgen-Agentur | Eigene Stelle | TerminFabrik |
|---|---|---|---|---|
| Wer spricht mit Ihrem Zielkunden | Wechselnde Mitarbeiter mit vorgegebenem Text | Niemand; Nachrichten und Formulare | Ihr Mitarbeiter, wenn Sie einen finden | Der Inhaber, der Ihr Angebot in der Analyse verstanden hat |
| Was gezählt wird | Anrufe und Kontakte | Reaktionen und Kontaktdaten | Je nach Führung | Termine, die stattfinden |
| Kriterien vor dem Start | Selten schriftlich | Keine Termine, also keine Kriterien | Intern festgelegt | Schriftlich vereinbart, vier plus höchstens zwei eigene |
| Was Sie vorher sehen | Den Anruftext selten | Die Nachrichtenvorlage | Alles | Leitfaden und Kriterien zur Freigabe |
| Ihr Risiko | Kosten je Kontakt, Termine mit Zuarbeitern | Viele Kontakte, wenige Gespräche | Gehalt, Einarbeitung, Wechsel | Zählt nur, was stattfindet und die Kriterien erfüllt |
| Passt zu | Einfachen Produkten in großer Stückzahl | Bekanntheit und Reichweite | Unternehmen mit Führungskapazität im Vertrieb | Erklärungsbedürftigen Angeboten mit Entscheidern als Gesprächspartner |
Ob der eigene Aufbau oder das Auslagern zu Ihnen passt, hängt an zwei Fragen: Zeit im Haus und Erklärungsbedarf. Mehr dazu: Kaltakquise selbst machen oder auslagern?
Vergütungsmodelle und was sie mit der Terminqualität machen
Am Markt gibt es drei Modelle: ein fester Monatsbetrag für die Arbeit, unabhängig vom Ergebnis; eine Vergütung je vereinbartem Termin; reine Erfolgsbasis, bei der erst der Auftrag bezahlt wird.
Jedes Modell steuert das Verhalten am Telefon. Wer je gelegtem Termin bezahlt wird, hat einen Grund, jedes freundliche Gespräch als Termin zu zählen; die Qualität sinkt, sobald die Definition weich ist. Wer nur bei Auftrag bezahlt wird, sucht sich die einfachen Fälle aus und lässt die Zielkunden liegen, die Erklärung brauchen. Ein fester Betrag ohne Bezug zum Ergebnis bezahlt Aktivität.
Deshalb hängen bei uns Vergütung und Kriterien zusammen: Gemessen wird am Termin, der stattfindet. Was die vereinbarten Kriterien nicht erfüllt, zählt nicht. Wie sich das für Ihren Auftragswert rechnet, gehen wir im Erstgespräch mit Ihren Zahlen durch.
Fragen zur B2B-Terminvereinbarung
Was ist der Unterschied zwischen B2B-Terminvereinbarung und Leadgenerierung?
Leadgenerierung liefert Kontaktdaten mit einem Anzeichen von Interesse, meist über Formulare, Anzeigen oder Nachrichten. B2B-Terminvereinbarung liefert ein Gespräch mit Datum, Uhrzeit und einem Entscheider, der zugesagt hat. Aus Kontakten muss Ihr Vertrieb noch Termine machen, aus Terminen macht er Aufträge.
Woran erkenne ich einen gelieferten Termin in meinem Kalender?
An der Einladung mit Unternehmen, Name und Funktion, Datum und Uhrzeit, dem Anlass des Gesprächs und den Einwänden aus dem Telefonat. Fehlt eines davon, fragen Sie nach, bevor das Gespräch stattfindet.
Was passiert mit einem Termin, der die Kriterien nicht erfüllt?
Er zählt nicht. Sie zeigen die Abweichung an, wir prüfen sie gegen die vereinbarten Kriterien, und ein Termin, der sie nicht erfüllt oder nicht stattgefunden hat, wird nicht gewertet.
Wer telefoniert in meinem Namen, und was sagt er?
Der Inhaber telefoniert selbst: Jonas Dippe. Was er sagt, steht im Leitfaden, den Sie vor dem ersten Anruf freigegeben haben: die Reihenfolge der Fragen, der Anlass und die Antworten auf die Einwände aus der Analyse. Kein Text, den Sie nicht vorher gelesen haben.
Wie viele Termine kann ich erwarten?
Eine Zusage über die Menge geben wir nicht, weil sie von Angebot, Zielgruppe und Zeitpunkt abhängt und jede Mengenzusage die Qualität nach unten drückt. Im Erstgespräch nennen wir einen Erfahrungswert für Ihren Fall und rechnen ihn mit Ihrer Abschlussquote und Ihrem Auftragswert durch.
Arbeiten Sie auch für Unternehmen in Österreich und der Schweiz?
Ja, für Auftraggeber und Zielkunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Telefoniert wird auf Deutsch.